Veröffentlicht am: 20. Februar 2021

Auf dem ersten Blick sehen sich Kopfgneis und Milchschorf schon sehr ähnlich. In vielen Fällen kann daher nur ein Kinderarzt mit seinem geschulten Blick die Unterschiede der beiden Hautveränderungen erkennen. Beide haben aber eine krustige, schuppige Schicht auf dem Kopf gemeinsam. Die Schuppen lassen sich schwer lösen und sehen nicht wirklich schön aus. Meist auch gelblich.

Kopfgneis

• Vor allem am Kopf im Bereich der großen Fontanelle (Bereich über der Stirn), Augenbrauen, Ohren; Ausbreitung bis ins Gesicht möglich
• Am Körper können gerötete, schuppige Stellen in der Windelregion und in Hautfalten (Hals, Achseln, Kniebeuge) vorhanden sein
meist im Alter von 4 Wochen
• meist ist eine Behandlung nicht notwendig oder nur aus kosmetischen Gründen
• Juckt nicht!!
• Bessert sich im Laufe des ersten Lebensjahres

Milchschorf

• Kopf: Wangen, im Bereich der Haare
• Körper: entlang der Außenseiten von Armen und Beinen, in den Gelenkfalten
mit ca. drei Monaten
• starker Juckreiz
• rote ,schuppige teilweise Bläschenbildung
• kann Vorstufe von Neurodermitis sein

Behandlung

Es gibt verschiedene Firmen, die Mittel gegen Kopfgneis entwickelt haben. Fragt gerne auch hier eure Hebamme nach Rat, vielleicht hat sie noch ein Zaubermittel in ihrer Tasche. Generell hilft es die Schuppen erst mit etwas Speiseöl aufzuweichen (gerne über Nacht mit einer Mütze auf), morgens auszuspülen und mit einer etwas härteren Babybürste auszukämmen. Vorsicht bei entzündeten Partien.

Liebe Grüße,

Mamala- Hebamme Moni

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