Veröffentlicht am: 20. Februar 2021

Muttermilch, wie sie sich verändert und was sie alles kann?!
Ein Wunder der Natur. Muttermilch. Und was damit alles so möglich ist, erzähle ich euch heute in diesem Blogpost.

Zu Anfang, es ist keine Schande, wenn du dein Kind nicht stillst. Du bist deshalb keine schlechte Mutter oder sonst irgendetwas, lass Dir das bitte von niemandem einreden. Die Vormilch oder das Kolostrum:

Direkt vom ersten Tag an geht es mit der Milchproduktion los. Das Kolostrum ist von Anfang an da.  Im Vergleich zur reifen Milch enthält es mehr Proteine. Zum Beispiel Antikörper, weniger Fett und weniger Zucker, Mineralien wie Zink, Vitamine wie Vitamin- A, E, Vitamine aus dem B-Komplex und viele Immunglobuline und IgA. Also alles in allem kann man sagen eine Vitamin Bombe. Die Milch ist gelblich. Eher dickflüssiger, sehr leicht verdaulich und besonders wertvoll. Etwa 3-5 tage dauert es, bis es an die Übergangsmilch geht.

Umso häufiger dein Baby an der Brust trinkt, um so schneller wird die Übergangsmilch gebildet. Die Übergangsmilch ist wässriger und schimmert blau-weiß. Sie enthält weniger Eiweiß, dafür mehr Kohlenhydrate und Fett.
Die reife Muttermilch ist weiß oder bläulich-weiß und sehr reich an Eiweiß, Wasser, ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen und Folsäure. Die wässrige Vormilch löscht den Durst, die Nachmilch mit erhöhtem Fett- und Proteinanteil soll den Hunger des Babys stillen.

Das heißt wenn Dein Baby immer nur sehr kurz, aber dafür sehr oft an die Brust möchte, solltest Du probieren, es etwas länger trinken zu lassen, damit es auch an die Nachmilch heran kommt. Dadurch wird es länger satt sein. Nicht nur trinken kann das Baby die Muttermilch, sie ist auch gut als Creme, Badezusatz für bzw. gegen den Wunden Babypopo. Auch bei wunden Brustwarzen und vielem mehr. Mittlerweile gibt es sogar Schmuck, den man aus seiner Muttermilch machen lassen kann. Also wirklich ein kleines Wunder.

Wollt ihr mehr über Muttermilch wissen?

Dann schreibt es in die Kommentare und ich werde noch mal einen Artikel darüber schreiben.

Liebe Grüße,

Mamala-Hebamme Moni

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